Infor­ma­tions­­sicher­heit

Ganzheitliche Sicherheitsstrategien für KMU – effektiv, skalierbar und kosteneffizient

Maßgeschneiderte Sicherheitslösungen

Die Beratung im Bereich Informationssicherheit ist besonders, da sie nicht nur technische Aspekte der IT-Infrastruktur betrifft, sondern auch organisatorische und strategische Elemente umfasst, die den gesamten Betrieb eines Unternehmens betreffen können. Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist eine fundierte Beratung in diesem Bereich entscheidend, da sie in der Regel mit begrenzten Ressourcen arbeiten und daher besonders auf effektive, kosteneffiziente Lösungen angewiesen sind.

Wir haben unsere Beratung in der Informationssicherheit auf diese besonderen Ziele ausgerichtet:

  • Ganzheitlicher Ansatz
    Informationssicherheit ist mehr als nur die Absicherung von IT-Systemen. Sie umfasst auch den Schutz von Daten, Prozessen, Mitarbeitenden und physikalischen Assets. Beratung im Bereich Informationssicherheit bezieht sich nicht nur auf technische Lösungen wie Firewalls oder Verschlüsselung, sondern auch auf Schulungen für Mitarbeitende, sichere Arbeitsabläufe, Risikomanagement und Notfallpläne. Für KMU bedeutet dies, dass sie eine ganzheitliche Lösung benötigen, die nicht nur die IT, sondern das gesamte Unternehmen umfasst.

  • Anpassung an die speziellen Bedürfnisse von KMU
    KMU haben oft nicht die Ressourcen, um eine komplexe Sicherheitsinfrastruktur zu betreiben oder eine große IT-Abteilung mit eigenen Sicherheitsexperten zu unterhalten. Beratung für KMU muss daher maßgeschneidert sein. Die Empfehlungen müssen die individuelle Größe, die Branche und die spezifischen Sicherheitsbedürfnisse des Unternehmens berücksichtigen.

    • Skalierbarkeit: Die Lösung muss skalierbar sein, damit sie mit dem Wachstum des Unternehmens Schritt halten kann.
    • Kosten-Nutzen-Verhältnis: Da KMU häufig mit begrenzten Budgets arbeiten, muss der Berater kosteneffiziente, aber wirksame Lösungen anbieten, die auf die wesentlichen Risiken abzielen.
    • Einfache Implementierung: KMU benötigen Lösungen, die praktisch umsetzbar sind und nicht zu einem riesigen Aufwand führen. Eine hohe Benutzerfreundlichkeit der Sicherheitsmaßnahmen ist daher entscheidend.
  • Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeitenden
    Für KMU sind Schulungen und die Sensibilisierung für Sicherheitsfragen besonders wichtig. Ein Unternehmen mag die fortschrittlichste IT-Sicherheitslösung haben, aber wenn Mitarbeitende unsicher im Umgang mit Daten sind oder Phishing-Mails nicht erkennen, bleibt der Schutz unzureichend. Beratung umfasst daher oft auch das Training der Belegschaft, die Implementierung von Richtlinien für den sicheren Umgang mit Daten sowie die Entwicklung einer Sicherheitskultur im Unternehmen.

  • Risikomanagement und Bedrohungsanalyse
    Ein wichtiger Bestandteil der Informationssicherheitsberatung ist die Identifikation und Bewertung von potenziellen Risiken und Bedrohungen. KMU müssen verstehen, welche Bedrohungen für ihre spezifischen Geschäftsprozesse und Daten am relevantesten sind. Dazu gehört eine Risikomanagement-Analyse, die hilft, Prioritäten zu setzen, damit nicht alle Ressourcen in die Absicherung von unwichtigen Prozessen fließen. Die Beratung sollte aufzeigen, wie Schwachstellen (z.B. in IT-Systemen, Prozessen oder menschlichem Verhalten) minimiert werden können.

  • Einführung und Pflege von Sicherheitsrichtlinien
    Die Erstellung und Pflege von Sicherheitsrichtlinien ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Beratung. Diese Richtlinien regeln den sicheren Umgang mit Daten, Passwörtern, Zugriffsrechten und mehr. Für KMU bedeutet dies, dass eine klare Dokumentation und eine einfache Handhabung von Sicherheitsprozessen notwendig sind. Die Beratung umfasst die Entwicklung und regelmäßige Überprüfung dieser Richtlinien, um sicherzustellen, dass sie stets den neuesten Bedrohungen und gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Zertifizierungen und Standards: ISO 27001, BSI Grundschutz und andere

Eine häufig gestellte Frage bei der Informationssicherheitsberatung für KMU ist, ob und inwieweit eine Zertifizierung nach anerkannten Standards wie ISO 27001 oder BSI Grundschutz erforderlich oder sinnvoll ist. Beide Standards bieten klare, strukturierte Leitlinien und Best Practices, die ein Unternehmen auf dem Weg zu einer robusten Informationssicherheit unterstützen.

  • ISO 27001: Dieser Standard legt die Anforderungen an ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) fest. Die ISO 27001-Zertifizierung ist besonders für Unternehmen relevant, die international tätig sind oder für die Informationssicherheit ein besonders hoher Stellenwert hat. Sie zeigt, dass das Unternehmen ein systematisches, kontinuierlich überprüftes Sicherheitsmanagement betreibt.
  • BSI Grundschutz: Der BSI IT-Grundschutz ist weniger komplex als die ISO 27001 und eignet sich daher besonders für kleinere Unternehmen, die noch am Anfang ihrer Sicherheitsstrategie stehen. Es handelt sich um eine Sammlung von empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen, die durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt wurden.

Pragmatische Umsetzung der Standards

Nicht jedes KMU muss sofort eine vollständige Zertifizierung nach ISO 27001 oder BSI Grundschutz anstreben. Die Beratung sollte in diesem Fall pragmatische und praktikable Zwischenschritte bieten, wie beispielsweise die Einführung von Teilmaßnahmen der Standards. Die Zertifizierung kann später in Betracht gezogen werden, wenn die Sicherheitsinfrastruktur weiter gewachsen ist und die Prozesse reif sind.

Mit der neuen NIS-2 Richtlinie und dem Cybersicherheits-Umsetzungsgesetz gibt es klare Vorgaben, die auch für KMU gelten, z. B. wenn sie in der Lieferkette für zertifizierte Unternehmen stehen und ihre Sicherheitsmaßnahmen nachweisen müssen.

Das von uns entwickelte Self-Assessment-Tool SINuS erlaubt Ihnen, mit einer GAP-Analyse genau zu monitoren, wo Sie stehen, welche Sicherheitsmaßnahmen noch fehlen oder Gefährdungen unbeachtet sind.